Was ist ein vZEV?
Ein vZEV (virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) ermöglicht es mehreren Parteien in einem Gebäude oder über mehrere Liegenschaften hinweg, gemeinsam selbst produzierten Solarstrom zu nutzen – auch wenn sie nicht direkt an derselben physischen Leitung angeschlossen sind.
Im Gegensatz zum klassischen ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) erfolgt die Verteilung beim vZEV virtuell über das bestehende öffentliche Stromnetz. Die Abrechnung und Zuordnung des Stroms geschieht dabei digital über intelligente Messsysteme.
Wie funktioniert ein vZEV?
1. Eine Photovoltaikanlage produziert Strom
2. Der Strom wird zuerst innerhalb des vZEV an die teilnehmenden Haushalte oder Gewerbeeinheiten verteilt
3. Nur überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist
4. Wird mehr Strom benötigt, als produziert wird, beziehen die Teilnehmer den Rest wie gewohnt vom Energieversorger
Vorteile eines vZEV
• Höherer Eigenverbrauch der Solarenergie
• Tiefere Stromkosten für die Teilnehmenden
• Wertsteigerung der Immobilie
• Keine zusätzlichen Leitungen erforderlich
• Nachhaltige und regionale Energieversorgung
Für wen eignet sich ein vZEV?

Mehrfamilienhäuser
Überbauungen


Gewerbeimmobilien
Eigentümergemeinschaften


Areale mit mehreren Gebäuden
Ein vZEV ist besonders interessant, wenn mehrere Parteien von einer gemeinsamen Photovoltaikanlage profitieren sollen, ohne dass bauliche Anpassungen nötig sind.
